Der zweite Teil meiner kleinen Artikelreihe „Holundersirup selber machen“ erzählt heute davon, wie wir den angesetzten Topf von vor drei Tagen gefiltert und abgefüllt haben. Wir erinnern uns:
In „Holundersirup selber machen, Teil I“ haben wir Wasser, Unmengen Zucker, Zitronensäure und ungespritzte Zitronen zusammen mit unserem Holunder im Topf angesetzt und in den kalten Keller gestellt, wo er nun 3 Tage geruht hat.

Unser Holunderblütensirup, ca. 4,5 Liter, sollte nun erstmal grob gefiltert werden. Wer gerne Blüten kaut, kann nun sofort zur Abfüllung schreiten, alle anderen würden vielleicht erst noch ein feineres Sieb nehmen und den Rest der Blüten herausfiltern.

Das Ganze wird nun in verschließbare Flaschen oder Gläser abgefüllt. Hier ist es, glaub ich, ein guter Tipp, wenn man die Flasche bis oben hin vollmacht, sodaß beim Verschließen sogar noch etwas überläuft. Damit erreicht man fast ein Vakuum in der Flasche, wovon ich mir eine etwas längere Haltbarkeit verspreche.

Soviel nun von mir zum Thema Holunder, bleibt mir noch zu sagen, daß der Geschmack wirklich ganz besonders gut ist. Empfehlen kann ich übrigens ein Mischverhältnis von 1:10, dann hat man wenig Süße und nimmt den Holundergeschmack sehr hintergründig war. Das macht es für mich zum Lieblings-Sommergetränk.

Der muss dann ja jetzt nur noch kommen :-)