Zum ersten Mal habe ich Holunderblütensirup hergestellt. „Das ist ganz leicht und total lecker“, hieß es. So hab ich mich dieser Tage daran gemacht, die notwendigen Zutaten zusammenzuklauben und präsentiere hier nun den ersten Teil von „Holundersirup selber machen“, der vom Ansetzen des großen Topfes handelt.

Beginnen wir also mit dem Rezept für den Holundersirup. Die Zutatenliste ist nicht besonders umfangreich. Für 1,5 Liter Wasser benötigt man:

  • 1,5 kg Zucker
  • 2 ungespritzte Zitronen
  • 40g Zitronensäure
  • 2 gute Hände voll Holunderdolden

Alles, außer dem Holunder natürlich, bekommt man im gut sortierten Super- oder Biomarkt. Auf den Fotos habe ich die dreifache Menge verarbeitet, da unser Topf groß genug war. Die Holunderdolden haben wir bei uns im Garten geerntet.

Kurz zur Ernte der Holunderdolden

Ohne aus der Herstellung von Holundersirup eine Wissenschaft machen zu wollen, das Ganze ist nämlich ein recht überschaubarer Vorgang, sollte man doch eines beachten: Je weniger Stiele der Dolden am Ende in den Topf wandern, umso besser und weicher soll der Sirup später schmecken. Daher nimmt man immer 1-2 Dolden an den Blüten und zieht soviel Stiel wie möglich von den Blüten ab.

Die Zubereitung

Zunächst habe ich das Wasser auf dem Herd erhitzt und währenddessen den gesamten Zucker hinzugefügt und ihn durch rühren im Wasser gelöst. Als das Wasser ca. 70° C heiß war, hab ich die Flamme ausgeschaltet und dann die Zitronen, die Zitronensäure und die Holunderblüten dazugegeben und vermengt. Den Topf mit Deckeln habe ich sodann in den Keller gebracht, wo er nun einige Zeit stehen darf. In drei Tagen sehen wir uns wieder. Dann hole ich dich aus dem Keller und fülle dich in Flaschen ab.

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