Erstmal möchte ich ein großes Dankeschön an alle diejenigen aussprechen, die sich so sehr für meine Artikel zum Thema „Holundersirup selber machen“ interessiert haben. Noch keiner von meinen Beiträgen hat soviele Klicks und „Likes“ bekommen. Nachdem die erste Rutsche Holundersirup, die ich letzte Woche selbst gemacht hab, ziemlich schnell vergriffen war (waren ja auch nur 5 Flaschen *hust) hab ich am Wochenende in mühevoller Kleinarbeit noch die letzten brauchbaren Dolden von den Sträuchern geholt und sozusagen eine Spätlese angesetzt.

Im Unterschied zum ersten Rezept habe ich die Holundermenge etwas gesteigert und den Zitronenanteil etwas herabgesetzt. Eigentlich einfach nur um zu sehen was passiert, denn die erste Rutsche war geschmacklich schon sehr gut. Dann hab‘ ich noch die Holundermasse vor dem Filtern etwas stärker ausgedrückt.

Das Ergebnis ist etwas trüber und zitroniger, aber klar, das Ausdrücken hat mehr Saft aus den Zitronen geliefert. Geschmacklich aber nicht schlecht, bin mal gespannt, was die Tester dazu sagen :-)
Ich konnte es übrigens nicht lassen und habe ein Etikett für die Flaschen gestaltet, und somit hat „Daniel’s kleine Farm“ ihr erstes eigenes Farmprodukt.
Wer also nächstes Jahr auch mal in den Genuß des Sirups kommen möchte: Ich werde mich frühzeitig melden und gerne Bestellungen vorab entgegennehmen.

So und ich leg jetzt den Trichter beiseite und räum‘ den großen Topf wieder in den Keller. Dann kann ich mir ja überlegen, was ich als Nächstes mache :-)