Die Neue Luzerner Zeitung aus der Schweiz berichtete über Lamas als Schafhüter. Die Tiere werden im Rahmen eines Projektes in der Schweiz als Alternative zum Hütehund erprobt. Vorteil gegenüber Hütehunden sei eindeutig, daß Wanderer in den Alpen keine Angst vor Lamas, wohl aber vor Hunden haben. Vermutlich ist es in der Vergangenheit auch schon zu Beschwerden oder gar Zwischenfällen gekommen. Obwohl auf Seiten der Schafzüchter Vorbehalte gegen die Lamas bestehen, läuft das Projekt bis Ende 2014.

Besonders interessant fand ich, daß offenbar der Bund und die Kantone in der Schweiz bis zu 500 Franken für ein gerissenes Schaf als Entschädigung an den Besitzer zahlen. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich hätte dann als Züchter auch Vorbehalte gegen einen wirksamen Wachschutz für meine Schafe, aber malen wir den Teufel nicht an die Wand. – Foto: Keystone/Sigi Tischler